Im ersten Teil dieses Artikels erklärte Kinan Salameh, wie die Idee zu Scan2Get entstand, wie sich dieses Konzept weiterentwickelte, wie er das Potenzial einschätzt und wie man sich als Vertriebspartner bewerben kann.

Wie viel Geld kann man als Vertriebspartner von Scan2Get verdienen?

„Ich möchte anhand von Beispielen erklären, wie viel Geld unsere Vertriebspartner verdienen können. Die Verwendung unserer Aussteller kostet den Inhabern monatlich durchschnittlich 500 Euro. Unter anderem Diskotheken haben eindeutig mehr Besucher und der Preis beträgt für sie 1.000 Euro pro Monat. Diskotheken profitieren mehr von den Ausstellern bzw. von den QR-Codes. Man kann beispielsweise die Besucher in der Schlange zum Scannen bringen und die Kundenliste massiv erweitern bzw. schnell wachsen lassen. Bei den Friseursalons ist es hingegen so, dass man den Aufsteller bei jedem Platz positionieren kann. Die Kaufverträge werden über sechs bis zwölf Monate abgeschlossen. Nachdem dem Abschluss der Vertriebsarbeit, erhält der Vertriebspartner 40 % für den Verkauf sowie 40 % passiv für jeden Monat der Vertragsdauer.“

Müssen sich die Vertriebspartner für Scan2Get auch um weitere Aufgaben kümmern?

„Wir haben ein großes BackOffice und dort kümmern wir uns um alles. Anders ausgedrückt kümmern wir uns um die Technik, um die Grafik, um die Kommunikation und um die Wartung der Homepage. Daher muss sich der Vertriebspartner ausschließlich mit dem Verkauf befassen. Er muss nicht die Verwaltung erledigen und höchstens die Kundenliste verschicken. Bei zehn Kunden ist das sonst nicht mehr übersichtlich.“

Wie groß ist bereits das Interesse für Scan2Get?

„Ich bin beispielsweise extrem stolz auf einen Vertriebspartner, der seit insgesamt sechs Wochen mit uns zusammenarbeitet. Er hat zunächst eine dreiwöchige Schulung absolviert und dann hat er binnen drei Wochen bereits 100 Testkunden akquiriert. Im Falle von Testkunden müssen wir dieses Konzept natürlich näher an den Mann bringen, wobei das über bis zu zwei Testwochen läuft. Diese Testwochen sind völlig kostenlos, denn wir verlangen keinen Cent.“

Können Sie mir mehr über die Schulung für die Vertriebspartner von Scan2Get verraten?

„Wir bieten beim Coaching eigens vorbereitete Module an. Es geht zum Beispiel um das notwendige Selbstbewusstsein, um unsere Dienstleistung zu verkaufen. Man muss sagen, dass das sie 500 Euro kostet, weil die Leute immer sehr klein denken. Die Ausbildung kostet einmalig 2.000 Euro. Es gibt von uns auch eine Verkaufsmappe mit Visitenkarten sowie die Möglichkeit, alle vorhandenen Referenzkunden zu verwenden. Angenommen, ein Vertriebspartner in Stuttgart spricht einen Lokalinhaber an, dann kann er eine gewisse Anzahl an bestehenden Referenzkunden nennen. Das ist eine große Hilfe beim Vertrieb eines relativ neuen Konzepts. “

Gibt aus nach der Ausbildung eine regelmäßige Unterstützung für die Vertriebspartner von Scan2Get?

„Außerdem finden wöchentlich Video-Audio-Konferenzen mit allen Vertriebspartnern mittels Zoom statt. Hier wird besprochen, wie die Geschäfte gelaufen sind. So sieht man auch, wo unsere Hilfe benötigt wird und wie man das BackOffice besser gestalten kann. Die Investition von 2.000 Euro ist als Lebenslang zu betrachten, weil es im Idealfall immer Einnahmen dank Scan2Get geben wird. Hier denke ich auch an die passiven Einnahmen. Wir freuen uns über jeden tüchtigen Vertriebspartner, der eine Menge Kunden für Scan2Get einbringt.“

Wo liegt der Mehrwert gegenüber den bisherigen Werbeformen?

„Die Idee dahinter besteht nicht nur darin, irgendwie einen Aufsteller mit einem QR-Code aufzustellen und damit Geld zu verdienen. Wir wollen die lokalen Unternehmen revolutionieren. Deshalb wollen wir sagen: ‚Hey, es gibt so viele lokale Unternehmen, die so viel Geld falsch in Werbung investieren. Sie setzen beispielsweise hohe Beträge in Anzeigen in Zeitung oder Radiosendern. Allerdings werden entweder kein Publikum oder das falsche Publikum erreicht. Es ist zweifelsohne sinnvoller, Geld so zu investieren, dass man bei Google besser platziert ist. Diese einfache Methode wollen wir jedem lokalen Unternehmen zur Verfügung zu stellen.‘ Gleichzeitig wollen wir den Inhabern erklären, dass man mit einer simplen Einrichtung ein wenig Online Marketing betreiben kann. Und das, ohne darüber nachdenken zu müssen. Die Realität ist bereits online und trotzdem haben sich bislang sehr wenige Unternehmen im Internet weiterentwickelt.“

Seit wie viel Zeit befassen Sie sich selbst schon mit dem Online Marketing?

„Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich sehr dankbar bin, weil ich in dieser Generation aufwachsen bin. Ich habe 2016 damit begonnen, mich intensiv mit dem Online Marketing zu befassen. Ich betreute das Online Marketing vieler prominenter Kunden, wobei das beispielsweise bei Social-Media-Auftritten der Fall ist. Und nun habe ich mithilfe des dadurch erworbenen Know-how dieses Produkt auf den Markt gebracht. Mein Ziel ist, dass Scan2Get nicht nur in diesem und auch im kommenden Jahr wie ein Hit Wunder funktioniert. Ich denke, dass es für mindestens zehn Jahre erfolgreich weiterlaufen wird. Selbstverständlich existieren schon Online-Marketing-Produkte, aber sie sind teils zweifelhaft.“

Warum ist die von Ihnen vorgeschlagene Form des Online Marketings dermaßen wichtig?

„Die Leute nehmen immer mehr online Bewertungen als Kriterium für ihre Käufe oder Reservierungen her.  Wenn Sie etwas auf Amazon kaufen, dann schauen sie sich immer an, wie dieses Produkt bewertet wird. Wenn für den kommenden Urlaub ein Hotel suchen, dann schauen sie sich grundsätzlich an, wie dieses Quartier bewertet wird. Selbiges Prinzip gilt dann beispielsweise auch im Urlaub selbst, wenn es darum geht, in welches Restaurant man abendessen gehen möchte. Und online Bewertungen werden dementsprechend immer wichtiger, weil sie einen dermaßen großen Einfluss auf uns haben.“

Und welche Bedeutung hat die digitale Kundenliste mithilfe von Scan2Get?

„Ein Vorteil der digitalen Kundenliste ist die Tatsache, dass die Geschäftsinhaber oder Lokale ihren Kunden charmant Angebote auf das Smartphone verschicken und mithilfe dieses Vorgehensweise im Idealfall auch monetisieren können. Bislang passierte das grundsätzlich via E-Mail. Nun ist das auch via Smartphone möglich und es ist auch einfacher für den Kunden, mit dem Geschäft oder dem Laden zu interagieren.“

Kann man diese digitalen Kundenlisten gewissermaßen auch mit Kundenkarten vergleichen?

„Auch abseits des zweiten Nutzens mit den online Bewertungen ist es unsere Vision, mithilfe von Scan2Get klassische Kundenkarten zu ersetzen. Zumindest einmal viele von uns haben das bereits erlebt. Mithilfe einer Kundenkarte haben sie Stempel gesammelt, doch danach ist sie verloren gegangen oder beim nächsten Lokalbesuch vergessen worden. Aus diesem Grund möchten wir die digitale Kundenkarte im Scanverfahren entwickeln. Kommt ein Gast zum ersten Mal in ein Restaurant, wird er beim ersten Scanvorgang darum gebeten, eine sehr gute Bewertung abzugeben. Im Zuge dessen wird ein kleines Geschenk versprochen. Kommt der Gast ein zweites Mal, wird beispielsweise das Angebot im Chatbot gascannt. Außerdem erhält er einen digitalen Stempel. Der Inhaber löst auch ein drittes Problem, denn mit der digitalen Kundenkarte wird die Kundenbindung noch besser funktionieren. “

Was spricht für eine noch besser funktionierende Kundenbindung?

„Aus dem einfachen Grund, dass der Gast oder auch Kunde öfters ins Lokal oder ins Geschäft kommen wird. Er hat das Ziel, seine zehn Stempeln voll zu bekommen und dabei einen Preis wie eine Gratis Nacht zu gewinnen. Des Weiteren macht das auf dieser Art und Weise mehr Spaß, weil das Ganze natürlich auch interaktiv ist. Das ist auch für neue Unternehmen sehr wichtig. Zum einen müssen sie durch Werbung immer mehr Kunden gewinnen. Zum anderen geht es auch darum, bestehende Kunden zu behalten.“

Im dritten Teil dieses Artikels erfahrt ihr, wie die Preispakete von Scan2Get gestaltet sind und wie das Anforderungsprofil für Vertriebspartner aussieht.

0 Kommentare

Hinterlasse ein Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.